event, exhibition, News

Klangkunst und Notation

Feb 2022  


Klangkunst und Notation

in der Berliner Galerie Errant Sound, 10.- 20. März 2020
Rungestr. 20, 10179 Berlin https://vimeo.com/703225062

Opening, Donnerstag 10. März 2022
18.00 Uhr, Doors
18:30 audio-visuelle LIVE Performances: Solo Talude mit Eunice Artur und Rotation mit dem Performance-Duo Eunice Artur und Jutta Ravenna https://vimeo.com/702859992
19-21 Uhr Panel mit den Klangkünstlerinnen Eunice Artur (Lissabon), Juliana Herrero (Wien), Jutta Ravenna (Berlin) und Salomé Voegelin (Berlin)

Ausstellung mit Notationen: tägl. (Do – So) geöffnet von 16 bis 20 Uhr (10. – 20. März)
Finissage, 19.00 Uhr, Performance Juliana Herrero https://youtu.be/dZopgWUZeM8

ggg-Nachweis// ggg rule

Für den Zugang zur Veranstaltung gilt aktuell die getestet-geimpft-genesen-Regelung (ggg): entweder gebooster oder doppelt geimpft und aktuell getestet. Das Tragen einer FFP2-Maske ist weiterhin Pflicht.


[English Text Below]


Notationen, Klanginstallation, Performance, Blog und Diskurs in der Galerie Errant Sound (kuratiert von Jutta Ravenna)

Das Projekt Klangkunst und Notation geht der Frage nach, welche Notationsformen es in der klangkünstlerischen Praxis im Zeitalter des digitalen und globalen öffentlichen Raums gibt. Präsentiert werden Werke von Künstlerinnen wie Salomé Voegelin (Berlin), Eunice Artur (Lissabon), Juliana Herrero (Wien) und Jutta Ravenna (Berlin), die im Umfeld der Notation angesiedelt sind. Ein besonderes Augenmerk gilt der neben dem Aufbrechen der Autorschaft auch der Verschiedenartigkeit ihrer künstlerischen Strategien räumlich notierter Musik in Textpartitur, Tastpartitur oder der Notation von Audio-Walks. In einer Ausstellung mit Notationen, Blog, Performances und Diskurs erleben die Besucher ein Spektrum konkreter Beispiele aus der aktuellen Klangkunstszene, das auch zwei Klanginstallationen umfasst.

Notation als Fixierung von Klang steht dem prozesshaften Charakter der Klangkunst entgegen. Die Verbindung von Klangkunst und Notation stellt insofern eine Herausforderung dar. Rezipienten werden nicht nur als “Leser “, sondern als Akteure mit einbezogen. Durch partizipative Elemente in der Notation von Klangkunst wird die Grenze zwischen Performern und Hörern, Musik und Interpret aufgebrochen.

In welcher Form werden die Informationen einer Notation kommuniziert? Der Vielfalt digitaler Zeichen, Wörter, Zahlen oder Symbole stehen analoge Formen wie Grafiken auf Papier, Materialassemblagen, dreidimensionale Objekte, Naturmaterialien oder als Musik begriffene Land Art Exponate gegenüber. Dabei stellt sich die spannende Frage, wie sich der Code einer  “Klangkunst-Partitur” liest. 


Ausstellung

Fotos von Julia Cremers, Collage von Juliana Herrero

Die Präsentationen der Notationen innerhalb einer Ausstellung ermöglicht dem “lesenden Publikum” eine Steigerung der klanglichen Imagination. Deswegen bleiben einige Exponate stumm, andere hingegen werden zu hören und zu sehen sein. In Juliana Herreros Arbeit from one crystallon to the pampia wird der Raum zur Partitur, Salomé Voegelins Soundwords stellt im Blog oder mit anderen Klangkünstlerinnen in paint your lips while singing your favourite pop song Dialoge her und lädt zu aktiver Mitwirkung in Textnotationen ein und in der Serie Partidura Eunice Arturs sind zu Aktionsspuren gefrorene Klänge der Performance mit Jutta Ravenna zu sehen.


Panel

In einem Panel mit den teilnehmenden Klangkünstlerinnen Eunice Artur (Lissabon), Juliana Herrero (Wien), Jutta Ravenna (Berlin) und Salomé Voegelin (Schweiz/UK) werden folgende Fragen diskutiert:

“Wo zeigen sich partizipative Formen in der Notation von Klangkunst?” 
“Welche musikalischen Parameter und Aspekte werden schriftlich festgehalten und warum?”
“In welchen neuen Kontexten erscheint Notation im Zeitalter des Digitalen?”


Blog Notation

SoundWords

and

paint your lips while singing your favourite pop song

Salomé Voegelin ist Künstlerin und Theoretikerin (Berlin/ Schweiz), die sich mit dem Zuhören als gesellschaftspolitische Praxis beschäftigt. Ihr partizipativer Ansatz beruht auf einer Öffentlichkeit im Netz sowie auf collaborativen Workshops und gemeinsamem Arbeiten, das von Text-Partituren als Instruktion und Einladung ausgeht. Ich schreibe Partituren, um mit menschlichen und mehr als menschlichen Dingen ins Gespräch zu kommen, während ich bei mir selbst bleibe. Ich benutze Worte, um einen Austausch auszulösen, der jenseits von Worten das Tun, das Zuhören und das Ertönen von und mit den Dingen einbezieht. Mein Ausgangspunkt ist privat und intim, vor allem leise, wenn nicht sogar stumm, und eher gefühlt als gehört. Dieses Gefühlte wird durch das Sprechen von Worten zum Tun, das als Hören und Tönen eine kontingente Form annimmt, die sich ihrerseits mit der anderer menschlichen und mehr als menschlichen Dingen trifft, welche ebenfalls hören und tönen. Auf diese Weise beginne ich auf der Grundlage seltsamer und privater Imaginationen, einen gemeinsamen Lärm und einen Raum von Dingen zu schaffen, die ihre eigenen Anweisungen erzählen.(Salomé Voegelin)


Soundwalk und Notationen

immersive sound walk escapes

Die portugiesische Künstlerin Eunice Artur fertigt in ihren Partiduras (2020) im Duo mit Jutta Ravenna (Laptop und Leslie-Lautsprecher),  Aktionsspuren von Klängen mit Naturmaterialien oder Karbon auf Papier während ihrer LIVE- Performances an. Als Relikte vergangener Performances visualisiert sie in Form zeichnerischer Gesten ihr subjektives Empfinden während des klanglichen Geschehens. Die Künstlerin, die sich seit mehreren Jahren mit dem Thema des Wanderns, der Migration beschäftigt, verarbeitet auch das während Audio Walks Gehörte aus der Perspektive einer Wandernden zu Serien zweidimensionaler Bilder auf Papier. Seit 2020 entwickelt Eunice Artur zusammen mit Bruno Gonçalves Immersive sound-walk-escapes. Einige Serien von Notationen enstanden aufgrund ihrer Soundwalks.


Der Raum als Partitur

From One Crystallon to the Pampia

Mit dem Raum der Errant Sound Galerie selbst hingegen arbeitet die in Österreich lebende Argentinierin Juliana Herrero, für den sie eine neue Arbeit entwirft. Ihre Rauminstallation gehört zur Serie der Sound Floating Landscapes. Die künstliche, schwebende Landschaft erfasst die ursprüngliche abstrakte Komposition (die eine kristalline Klangästhetik darstellt, die aus den Moment-zu-Moment-Zerlegungen resultiert, die während des Webens der Drahtnetze aufgezeichnet wurden). Ausgehend von diesem Grundteppich-Sound wird die Akustik der Materialien im freien Spiel mit neuen Klangsequenzen überlagert, die Textdateien verschiedener Meta-Scapes (digital gefundene Materialien) und andere aus meinem Archiv hörbar machen. Die Vergänglichkeit ihrer möglichen Wirklichkeiten wird dem Wechselspiel mit der Realität des Raumes und den Reflexionen des Publikums gegenübergestellt. Dort, wo sich das Stück herauskristallisiert, könnte ein Spannungsfeld zwischen Virtualität und physischer Realität entstehen, das verschiedene Verbindungen unterstreicht und verschiedene Produktionsweisen fördert, die an der Kreuzung von Kulturen, Sprachen und Grenzlinien von Disziplinen entwickelt wurden und Kunst und Leben verbinden. Die Entfaltung der “Partiture” in verschobene Materialfragmente als flache Oberflächen kann das Werk zu neuen musikalischen Lesarten erweitern, die Musikern angeboten werden, um mögliche Interpretationen oder Improvisationen in situ zu liefern.

Am Ende wird die Demontage des Werkes als Performance Undo fortgesetzt, bis das Stück inseine Bestandteile auf dem Boden verschwunden ist. (Juliana Herrero)



Notation als haptisches Objekt

turned and rotated music

Der umgekehrte Prozess einer noch nicht aufgeführten Musik ist in Jutta Ravennas turned and rotated music, einer Astnotation für Bassflöte, Bassklarinette, Baritonsaxofon und Laptop (Ravenna) zu erleben. Eine Serie im Wald gefundener Astgravuren mit Käferfraßspuren werden im Konzert von den Interpreten in die Hand genommen, gedreht und gewendet, phasenweise blind gespielt, den taktilen Sinn der Spieler herausfordernd. 

Astlänge, Aststärke, Linienbreite oder Unterschiede hinsichtlich Punkt, Strich- oder Linienlänge werden klanglich interpretiert. Jede Spielerin wählt aus einer individuellen Frequenztabelle mit prädefinierten Tonhöhen.

Über das “Lesen” des Liniengeflechts an der Oberfläche des Holzes wie eine Partitur werden visuelle Parameter klanglich interpretiert. Die lose Anordnung der Äste im Raum vermittelt den Besuchern, dass der Notentext nicht als fest definierte Einheit aufgefasst werden soll, sondern als organischer, offener Prozess, der zur Mitwirkung einlädt; als eine im Entstehen begriffene Musik, die der Konfrontation und Auseinandersetzung bedarf. Vor dem Konzert werden die Astnotationen stumm in einer Installation in der Galerie präsentiert. (Jutta Ravenna)



______ English Text ______


Sound art and notation (curated by Jutta Ravenna)

at the Berlin gallery Errant Sound
10th – 20st March 2022
Rungestr. 20, 10179 Berlin https://vimeo.com/703225062

Opening, Thursday 10 March 2022
18:00 Doors
18:30 audio visual LIVE Performances “Talude” and “Rotation” with Eunice Artur and Jutta Ravenna https://vimeo.com/702859992
19-21 Panel with sound artists Eunice Artur (Lisbon), Juliana Herrero (Vienna), Jutta Ravenna (Berlin), and Salomé Voegelin (Berlin).

Exhibition with notations: open daily (Thu – Sun) from 4 to 8 p.m. (March 10th – 20th )
Finissage, 7 p.m., Performance Juliana Herrero https://youtu.be/dZopgWUZeM8

please respect the ggg rule: (tested-vaccinated-recovered):

either boostered or double vaccinated and tested up-to-date. Wearing an FFP2 mask is still mandatory. thank you.



Exhibition with Notations, Sound installation, Performance, Blog und Discourse in the Errant Sound Gallery

The project Sound Art and Notation explores the question of which forms of notation exist in sound art practice in the age of digital and global public space. Works by artists such as Salomé Voegelin (Berlin), Eunice Artur (Lisbon), Juliana Herrero (Vienna) and Jutta Ravenna (Berlin), who are situated in the environment of notation, will be presented. In addition to breaking down authorship. Special attention will be paid to the diversity of their artistic strategies in spatially notated music, text scores, tactile scores or notations of audio walks. In an exhibition with notations, blog, performances and discourse, visitors will experience a broad spectrum of concrete examples from the current sound art scene, which also includes two sound installations.

Notation as a fixation of sound stands in opposition to the processual character of sound art. Insofar the combination of sound art and notation poses a challenge. Recipients are not only involved as “readers” but as actors. Through participatory elements in the notation of sound art, the boundary between performers and listeners, music and interpreter is broken down.

In what form is the information of a notation communicated? The diversity of digital signs, words, numbers or symbols is contrasted with analogue forms such as graphics on paper, material assemblages, three-dimensional objects, natural materials or land art exhibits conceived as music. This raises the exciting question of how the code of a “sound art score” reads.


Exhibition

The presentations of the notations within an exhibition allow the “reading audience” to heighten the sonic imagination. That is why some exhibits remain silent, while others will be heard and seen. In Juliana Herrero’s work from one crystallon to the pampia, the room becomes a score, Salomé Voegelin’s Soundwords creates dialogues in the blog or with other sound artists in paint your lips while singing your favourite pop song and invites active participation in text notations, and in Eunice Artur’s series Partidura, action traces are frozen sounds of a performance with Jutta Ravenna and Marco Maria.


Panel

In a panel with the participating sound artists Eunice Artur (PT/Lisbon), Juliana Herrero (AUS/Vienna) and Jutta Ravenna (GER/Berlin), moderated by Salomé Voegelin (GER/UK) the following questions will be discussed:

“Where do participatory forms show up in the notation of sound art?” 
“Which musical parameters and aspects are recorded in writing and why?”
“In which new contexts does notation appear in the age of the digital?”



Blog notation

SoundWords

and

paint your lips while singing your favourite pop song

Salomé Voegelin (GER/UK) is an artist and writer, working on listening as a socio-political practice. Her participatory approach is based on an online public sphere and on collaborative workshops that employ text scores as instruction and invitation. I write scores to get into conversation with human and more than human things, while staying by myself. I use words to trigger an exchange that includes, beyond words, the doing, listening and sounding to and with things. My starting point is private and intimate, quiet mainly if not mute, and felt rather than heard. From there the speaking of words expands the feeling into doing, which as listening and sounding takes a contingent shape that meets that of others and other things, listening and sounding too. Thus on the basis of odd and private imaginations I start to make a shared racket and a space of things that narrate their own instructions. (Salomé Voegelin)




Soundwalk Notations

immersive sound walk escapes

In her Partiduras (2020), Portuguese artist Eunice Artur, in duo with Jutta Ravenna (laptop and Leslie speakers), creates action traces of sounds with natural materials or carbon on paper during her LIVE performance. As relics of past performances, she visualises her subjective sensations during the sonic events in the form of drawing gestures. Furthermore, the artist, who has been dealing with the theme of wandering and migration for several years, processes what she hears during audio walks from the perspective of a wanderer into series of two-dimensional images on paper. Since 2020 Eunice Artur is developing with Bruno Gonçalves immersive sound walk escapes. wanderings. Some seriesof notations were produced due her soundwalks.




The room as a score

From One Crystallon to the Pampia

On the other hand, the Argentinean Juliana Herrero, who lives in Austria, is working with the space of the Errant Sound Gallery itself, for which she is designing a new work. Her spatial installation is belonging to the series of Sound Floating Landscapes. The artificial, floating landscape captures the original abstract composition (which is a crystalline sound aesthetic resulting from the moment-to-moment decompositions recorded during the weaving of the wire nets were recorded). Starting from this basic carpet sound, the acoustics of the materials are overlaid with new sound sequences in free play, the text files of various meta-scapes (digitally found materials) and others from my archive. from my archive become audible. The transience of their possible realities will be subjected to the interplay with the reality of the space and the reflections of the audience. and the reflections of the audience. Where the piece crystallises, a field of tension could between virtuality and physical reality, underlining various connections and fosters different modes of production that are at the crossroads of cultures, languages and borderlines of disciplines, linking art and life.

The unfolding of “Partiture” into displaced fragments of material as flat surfaces can expand the work into new musical readings that musicians can offered to musicians to provide possible interpretations or improvisations in situ. At the end, the dismantling of the work continues as a performance “Undo” until the piece has disappeared into into its component parts on the floor. (Juliana Herrero)




Supported by the Federal Ministry of Arts and Culture Austria

Notation as a haptic object

turned and rotated music

The reverse process of a not yet materialised work can be experienced in Jutta Ravenna’s turned and rotated music, a branch notation for cello, bass flute, bass clarinet and oscillators (Ravenna). A series of branch engravings found in the forest with traces of beetle grub will be taken in hand by the performers in the concert, twisted and turned, played blindly in phases, challenging the tactile sense of the players. 

Branch length, branch thickness, line width or differences in point, strokeor line length are interpreted tonally. Each player chooses from an individual frequency table with predefined pitches.

By “reading” the network of lines on the surface of the wood like a score, visual parameters are interpreted tonally. The loose arrangement of the branches in the space conveys to the players that the musical text is not to be understood as a firmly defined unit, but as an organic, open process that invites participation; as a music in the making that requires confrontation and debate. Before the concert, the Astnotationen will be presented silently in an installation in the gallery. (Jutta Ravenna)




About the artists


Salomé Voegelin

Salomé Voegelin is an artist, writer and researcher engaged in listening as a socio-political practice. Her work and writing deal with sound, the world sound makes: its aesthetic, social and political realities that are hidden by the persuasiveness of a visual point of view. She writes essays and text-scores for performance and publication. Books include Sonic Possible Worlds (2014/21) The Political Possibility of Sound (2018) and Listening to Noise and Silence (2010).

Voegelin’s practice engages in participatory, collective and communal approaches, and uncurates curatorial conventions through performance. She is a Professor of Sound at the London College of Communication, University of the Arts London and currently represents the Professorship Sound Studies in den Kunstwissenschaften at the University of Art Braunschweig. 

www.salomevoegelin.net @soundwords_sv


Eunice Artur 

Eunice Artur (Portugal, 1981) is a visual artist and performer. Studied contemporary art at the University of Aveiro with the research project “Nomadic wandering – drawing as a re-encounter with a place”. Her research includes drawing, photography, video, sculpture, installation, sound and performance. She often collaborates with musicians, resulting in performances that explore the relationship and fusion of sound and drawing through the world of graphic notation. Her work has been exhibited in Portugal, Spain, France, Italy, Greece, the UK and Canada.

Her work embraces the concept of wandering. At the centre of her research is existence, linked to an intimacy that generates encounters and repetitions through travel and drawing. A drawing that wants to “mistake” (‘errare’) in itself. Eunice Artur allows the three-dimensionality of the drawing to emerge by “expanding” it through the act of walking. She takes the spatial drawing as a living organism that vibrates in different forms and forms a moving body. https://cargocollective.com/partiduraproject/Partidura-5


Juliana Herrero 

Juliana Herrero is a conceptual artist. She was born in 1975 in Río Negro, educated in Argentina and Germany and later developed her work in different latitudes. Based in Vienna since 2006, she works between Vienna and Buenos Aires.

Juliana Herrero’s work has been presented internationally since 2002, including at Künstlerhaus, in Vienna; esc medien kunst labor, Graz; Städelschule and Portikus in Frankfurt am Main; Maison de l’Argentine, Cité Internationale Universitaire in Paris; Centro Cultural Borges and CCK in Buenos Aires, Kunsthalle LAB Bratislava, Kajaani Art Museum and K.H. Rendlunds Museum in Kokkola Finland). Herrero received, in addition to grants and awards for artworks and art projects from recognised institutions in Argentina and Austria, a project grant from MA7 of the City of Vienna (Visual Arts and New Media) in 2018, an Outstanding Artists Award -Interdisciplinary- from the Austrian Federal Chancellery (BKA), the 3rd prize-Revelación for her work Milieu in the Premio Fundación Andreani a las Artes visuales in 2015 and has since been part of the Fundación Andreani Collection, Buenos Aires. 

Juliana Herrero’s work is based on a concept of spatial sensitivity. She also works site- and time-specifically, which emerges as immersive realities, especially in fragile installations and sculptural works. This opens up space for participation, i.e. 1:1 interventions live and performances. It expands and condenses in abstract empirical noise images as sound frequencies, collages, film and video works, conceptual art.

http://www.julianaherrero.org/works/from-one-crystallon-to-the-pampia/


Jutta Ravenna

Jutta Ravenna, born in Düsseldorf, studied visual arts and music in Düsseldorf and Berlin. As sound-artist, she works with kinetic objects. In the border area between visual art and music, she explores intermodal qualities of perception in the relationship between hearing and seeing. The artist usually designs her installations in relation to a concrete situation on site. Since 1994, she has worked in lakes, disused shipyards, a gelatine factory, old churches and monasteries, radio buildings and universities. Jutta Ravenna has had numerous exhibitions at home and abroad and at festivals, including: Sao Paulo Film Festival, Goethe Center Santa Cruz, Bolivia, Klangturm St. Pölten, DARB Center 1718, Cairo, Egypt, Sound Art Gallery SA))_Gallery Moscow, Festival for Music and Light Berlin, singuhr hörgalerie Berlin, Villa Contarini Padua, Deutsche Telecom Berlin, Akademie der Künste Berlin. Ravenna was co-initiator of the series “Klangkunst im Dialog” (1996) and curator of the festival “Sonifications” 2017 of the Berlin Society for New Music. She has been a member of the sound art group Errant Sound since 2016. https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7550/ravenna.pdf?sequence=1&isAllowed=y



Mit Unterstützung des Bundesministerium für Kunst und Kultur Österreich, Errant Sound e.V. und dem Musikfonds.
Supported by the Federal Ministry of Arts and Culture Austria, Errant Sound e.V. and the Musikfonds.